Erster Mobilfunkmast im Baukastenprinzip

Die Deutsche Funkturm hat zum allerersten Mal einen standardisierten Mobilfunkmast im Baukastenprinzip im pfälzischen Parkstein bei Weiden aufgestellt. Damit sind Einzelanfertigungen bei Schleuderbetonmasten Geschichte, denn zukünftig werden immer die gleichen Bauteile verwendet. Durch den Einsatz von Systemmasten wird der Mobilfunkausbau beschleunigt.

Im Mai hat die Deutsche Funkturm den ersten Schleuderbetonmast neuerer Baureihe aufgestellt, einen sogenannten Systemmast. Der Aufbau verlief reibungslos. Innerhalb weniger Stunden war der Mast aufgestellt.

Was ist das Besondere an einem Systemmast?

Im Wesentlichen unterscheiden sich der Systemmast von anderen Schleuderbetonmasten in den Baukomponenten. Der Systemmast bringt eine größere Einheitlichkeit, da der Mastkopf der neuen Mastbaureihe immer gleich ist. Die Masthöhe kann je nach topografischer Anforderung variieren, während die einzelnen Mastschüsse standardisierte Längen haben und für unterschiedliche Masttypen verwendet werden können.

Diese Standardisierung bringt für die Deutsche Funkturm und ihren Generalunternehmer viele Vorteile. Der Hersteller kann in Serie und auf Vorrat produzieren. Außerdem können Antennen schon auf dem Werksgelände gemessen und inklusive Kabeln montiert werden. Das heißt, der Aufbau vor Ort wird deutlich schneller. Durch Kürzung der einzelnen Mastschüsse werden weniger Sondertransporte benötigt.

Der neue Masttyp wird zukünftig die individuellen Lösungen und die damit verbundene Vielfalt reduzieren. Der Mastkopf wird standardmäßig bereits mit 12 Antennentragrohren an der Bühnenkonstruktion geliefert, da die Deutsche Funkturm ihre Standorte allen Netzbetreibern zur Nutzung anbietet.