Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehturms rückt näher

Fassadenprüfung am Heinrich-Hertz-Turm

Hamburg, 27. Februar 2026: In den kommenden Wochen werden am Heinrich-Hertz-Turm Fassadenkletterer im Einsatz sein. Anlass ist die routinemäßige Prüfung der Bausubstanz.

Voraussichtlich am 2. März beginnen die Arbeiten am Turm mit einer visuellen Prüfung des äußeren und inneren Schaftes sowie der Dokumentation möglicher Auffälligkeiten. Da der Start der Maßnahmen witterungsabhängig ist, kann es zu terminlichen Verschiebungen kommen.

Bereits in der Vorwoche wurde eine Bestandsanalyse mittels Drohnenflug durchgeführt. Sie bildete die Grundlage für die anschließende Prüfung durch das Fachpersonal.

Im Zeitraum vom 2. bis 16. März werden zudem die Aussichtskanzel innen und außen, die Aufzugschächte sowie der Fundamentkegel geprüft. Neben den Fassadenkletterern wird im Rahmen der Zustandsanalyse des Turms auch ein Kran eingesetzt. Sein Einsatz ist derzeit für die Woche ab dem 9. März vorgesehen.

Die regelmäßige Kontrolle des Bauwerks ist fester Bestandteil des technischen Unterhalts von Fernmeldetürmen und erfolgt unabhängig von den aktuellen Entwicklungen rund um die Wiedereröffnung durch die Eigentümerin Deutsche Funkturm.

Heinrich-Hertz-Turm
Der Anfang der 1960er Jahre als Fernmeldeturm konzipierte Heinrich-Hertz-Turm ist auch 50 Jahre nach seiner Inbetriebnahme der wichtigste Standort für die Funkversorgung Hamburgs. Unter anderem analoges und digitales Radio und Fernsehen, Mobilfunk und moderne 5G-Dienste für das Internet der Dinge werden von hier gesendet. Mit seiner markanten Silhouette ist der Fernsehturm das höchste Gebäude und ein bekanntes Wahrzeichen der Hansestadt. Seit 2001 ist er für Besucher geschlossen.

Fotonachweis: Der Hamburger Fernsehturm vor blauem Himmel. Copyright: Deutsche Funkturm