Sprengung des Mastes in Gartow

 

Antennentraeger Gartow 1Knapp ein halbes Jahr nach der Sprengung des Richtfunkmastes in Berlin Frohnau verschwindet ein weiteres Relikt der deutsch-deutschen Geschichte. Am 20. August 2009 wurde der 1963 errichtete 324 m hohe Antennenträger in Gartow gesprengt.

 

Von Gartow am Westufer der Elbe wurde eine Funkbrücke betrieben, die eine direkte Verbindung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Westberlin ermöglichte. Darüber hinaus wurde von Gartow das Westfernsehen in die DDR gesendet, nämlich das ZDF und das Dritte Programm des NDR.

 

In Gartow standen insgesamt drei Antennenträger, wobei zwei eine Höhe von über 300 m aufwiesen. Durch die Demontage und durch Verlagerungen von Antennen ist der 1963 errichtete Antennenträger nun ohne Nutzungen und kann gesprengt werden. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist auf diesem Antennenträger nicht mehr möglich.

 

Pressemitteilung (pdf zum Download)

 

Animation der Sprengung (pdf zum Download)

 

Hintergrundinformationen zur Sprengung (pdf zum Download)