Funkstandorte

 

Der Aufbau der Funkinfrastruktur ist ein komplexer und dynamischer Vorgang. Verschiedene Faktoren müssen dabei berücksichtigt werden. Die Deutsche Funkturm errichtet Funkstandorte auf Anforderung ihrer Kunden dort, wo eine hohe Nachfrage besteht, wo noch Lücken im Funknetz vorhanden sind oder wo die Versorgungsqualität verbessert werden muss.

Da z.B. im Mobilfunk jede Basisstation nur eine begrenzte Anzahl von Gesprächen abwickeln und ein begrenztes Datenvolumen übertragen kann, ist gerade dort eine große Zahl von Basisstationen erforderlich, wo viel mobil telefoniert wird – also auch in Wohngebieten.

Bei der Errichtung des Mobilfunknetzes arbeitet die Deutsche Funkturm eng mit den Mobilfunkbetreibern und den Kommunen als Vertretern der Bürger zusammen. Die Planung und Umsetzung umfasst folgende Schritte:

  • Erstens berechnen die Betreiber im Rahmen ihres Gesamtnetzkonzepts eine optimale Position für eine neue Basisstation.

  • Zweitens teilen die Mobilfunkanbieter - entsprechend der von den Mobilfunkbetreibern und den kommunalen Spitzenverbänden getroffenen Vereinbarung - den kommunalen Behörden diese Planung mit.

  • Drittens wird einvernehmlich nach einem geeigneten Alternativstandort gesucht, falls es unterschiedliche Vorstellungen zwischen den Anbietern und der Kommune zum ausgewählten Standort gibt. Dazu gehört auch, dass die Deutsche Funkturm Standortvorschläge der Kommune prüft und bei Eignung bevorzugt realisiert. In einigen Fällen ist eine Baugenehmigung oder das Einverständnis von der Denkmalschutz-, Naturschutz- oder Luftfahrtbehörde erforderlich.
 Bei der Errichtung des Mobilfunknetzes arbeitet die Deutsche Funkturm eng mit den Kommunen als Vertretern der Bürger zusammen. Die Planung und Umsetzung umfasst folgende Schritte:
  • Erstens berechnet die Telekom im Rahmen ihres Gesamtnetzkonzepts eine optimale Position für eine neue Basisstation.

  • Zweitens teilt die Telekom - entsprechend der von den Mobilfunkbetreibern und den kommunalen Spitzenverbänden getroffenen Vereinbarung - den kommunalen Behörden diese Planung mit.

  • Drittens wird einvernehmlich nach einem geeigneten Alternativstandort gesucht, falls es unterschiedliche Vorstellungen zwischen den Anbietern und der Kommune zum ausgewählten Standort gibt. Dazu gehört auch, dass die Deutsche Funkturm Standortvorschläge der Kommune prüft und bei Eignung bevorzugt realisiert. In einigen Fällen ist eine Baugenehmigung oder das Einverständnis von der Denkmalschutz-, Naturschutz- oder Luftfahrtbehörde erforderlich.
 Jede neue Funkstation und jede Änderung an einer Sendeanlage über 10 Watt Sendeleistung müssen bei der Bundesnetzagentur beantragt und von ihr genehmigt werden. Vor Aufnahme des Sendebetriebs durchläuft jede Funkanlage mehrere Stufen des Standortgenehmigungsverfahrens. Dadurch wird die Einhaltung der Grenzwerte an jedem Standort der Deutschen Funkturm zuverlässig sichergestellt.
 Da jede Basisstation nur eine begrenzte Anzahl von Gesprächen oder ein begrenztes Datenvolumen übertragen kann, ist gerade dort eine große Zahl von Basisstationen erforderlich, wo viele Nutzer sind. So zum Beispiel in Wohngebieten.

Je kürzer die Entfernung zwischen Handy und Mobilfunkanlage, desto niedriger ist die benötigte Sendeleistung des Handys wie auch der Basisstation. Der Netzbetreiber errichtet Basisstationen dort, wo eine besonders hohe Nachfrage besteht, noch Lücken im Funknetz vorhanden sind oder die Versorgungsqualität verbessert werden muss.
 Die Mobilfunkfelder in öffentlich zugänglichen Bereichen und in Wohnungen liegen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Dies zeigen auch aktuelle Messkampagnen, die seit Einführung der neuen LTE Technik durchgeführt wurden. Dazu gehören z.B. die durch das renommierte Institut für Mobil-und Satellitenfunktechnik (IMST) durchgeführte Messung aus 2012 oder die durch das Bundesamt für Strahlenschutz beauftragte Messung in 2013. Fazit aller Messungen ist: Die gültigen Grenzwerte werden an sämtlichen Messpunkten deutlich unterschritten – selbst unter Extrembedingungen (d.h. Maximalauslastung) und zusätzlicher Berücksichtigung durch GSM-und UMTS Mobilfunkanlagen.

Weiterführende Links zu anderen Seiten:

Die (EMF)-Datenbank der Bundesnetzagentur : emf.bundesnetzagentur.de

Messreihen des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF): www.izmf.de

Messreihe in NRW: http://www.umwelt.nrw.de/umwelt/pdf/abschlussbericht_lte-messreihe_nrw.pdf

Messreihe des Bundesamt für Strahlenschutz: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-2013041610546
 Auch nach Einführung von LTE liegen die Mobilfunkfelder in öffentlich zugänglichen Bereichen und in Wohnungen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten, wenngleich sie insgesamt durch jede neue Anlage leicht zunehmen können.

Dies zeigen auch aktuelle Messkampagnen, die seit Einführung der neuen LTE Technik durchgeführt wurden. Dazu gehören z.B. die durch das renommierte Institut für Mobil-und Satellitenfunktechnik (IMST) durchgeführte Messung aus 2012 oder die durch das Bundesamt für Strahlenschutz beauftragte Messung in 2013. Fazit aller Messungen ist: Die gültigen Grenzwerte werden an sämtlichen Messpunkten deutlich unterschritten – selbst unter Extrembedingungen (d.h. Maximalauslastung) und zusätzlicher Berücksichtigung durch GSM-und UMTS Mobilfunkanlagen.

Weiterführende Links zu anderen Seiten:

Die (EMF)-Datenbank der Bundesnetzagentur : emf.bundesnetzagentur.de

Messreihen des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF): www.izmf.de

Messreihe in NRW: http://www.umwelt.nrw.de/umwelt/pdf/abschlussbericht_lte-messreihe_nrw.pd

Messreihe des Bundesamt für Strahlenschutz: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-2013041610546
 Die EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur stellt die zentrale Informationsquelle für alle dar, die sich selbst ein Bild machen wollen über die tatsächlich an einem Ort erzeugten elektromagnetischen Felder. In dieser mit Unterstützung der Betreiber erstellten Datenbank sind alle genehmigungspflichtigen Funkanlagen mit den einzuhaltenden Sicherheitsabständen, Sendeleistungen, sowie Angaben zu den tatsächlich vor Ort gemessenen elektromagnetischen Feldern zu finden. Die Datenbank wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Auch stellt die Deutschen Funkturm im Konzerverbund mit der Telekom umfangreiche Informationen zur Verfügung und unternimmt alles, um offene Fragen zur Mobilfunk-Technik schnell und fundiert zu klären. Neben Broschüren, Flyern und Internetinformationen als Quellen können sich Bürger direkt an die Deutsche Telekom wenden. Für Fragen zu Fachthemen hat die Telekom eine Experten-Hotline (08000852606) und ein Email-Postfach (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) eingerichtet. Für Fragen zu Mobilfunk-Anlagen vor Ort hat die Telekom ein Netzwerk regionaler Ansprechpartner aufgebaut. Diese stehen für Fragen von Bürgern und Kommunen zur Verfügung.
 Die Deutsche Funkturm setzt beim Aufbau der Mobilfunknetze auf eine enge Zusammenarbeit und einen konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten. So informiert die Deutsche Funkturm gemeinsam mit den Mobilfunknetzbetreibern die Kommunen frühzeitig über die Ausbaupläne und bezieht sie in die Standortwahl mit ein.

Als Basis für den Informationsaustausch dienen zwei durch die deutschen Netzbetreiber bereits 2001 unterzeichnete Vereinbarungen: die freiwillige Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung sowie die Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden.

Darin haben die Mobilfunkbetreiber eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung des Verbraucher- und Gesundheitsschutzes, Forschungsförderung sowie der Zusammenarbeit mit den Kommunen beim Ausbau der Mobilfunknetze zugesagt.

Die umgesetzten Maßnahmen haben maßgeblich zur Beruhigung der Diskussion um den Mobilfunk und einer verbesserten Zusammenarbeit aller im Netzausbau Beteiligten beigetragen. Dies bescheinigen auch die regelmäßig durchgeführten Überprüfungen durch unabhängige Gutachter. Anlässlich des 10. Jahrestags haben die deutschen Netzbetreiber und die Bundesregierung die Weiterführung der Selbstverpflichtung in 2011 bestätigt.

Bei der Errichtung des Mobilfunknetzes arbeitet die Deutsche Funkturm eng mit den Mobilfunkbetreibern und den Kommunen als Vertretern der Bürger zusammen. Die Planung und Umsetzung umfasst folgende Schritte:
  • Erstens berechnen die Betreiber im Rahmen ihres Gesamtnetzkonzepts eine optimale Position für eine neue Basisstation.

  • Zweitens teilen die Mobilfunkanbieter - entsprechend der von den Mobilfunkbetreibern und den kommunalen Spitzenverbänden getroffenen Vereinbarung - den kommunalen Behörden diese Planung mit.

  • Drittens wird einvernehmlich nach einem geeigneten Alternativstandort gesucht, falls es unterschiedliche Vorstellungen zwischen den Anbietern und der Kommune zum ausgewählten Standort gibt. Dazu gehört auch, dass die Deutsche Funkturm Standortvorschläge der Kommune prüft und bei Eignung bevorzugt realisiert. In einigen Fällen ist eine Baugenehmigung oder das Einverständnis von der Denkmalschutz-, Naturschutz- oder Luftfahrtbehörde erforderlich.