Forschung

 

Die Wirkung elektromagnetischer Felder auf den Menschen ist in den letzten Jahrzehnten gründlich erforscht worden. Basierend auf dieser umfassenden Wissensbasis haben verschiedene anerkannte Expertengremien die Forschung zu Mobilfunk und Gesundheit bewertet und die Grenzwerte mehrfach bestätigt: So haben übereinstimmend die Deutsche und Internationale Strahlenschutzkommission in 2011, die Bundesregierung und das Bundesamt für Strahlenschutz in 2013 und auch das unabhängige wissenschaftliche Beratungsgremium der EU – SCENIHR in 2014 festgestellt, dass der Stand der Forschung keinen Anlass gibt, die sichere Nutzung des Mobilfunks bei Einhaltung der Grenzwerte in Frage zu stellen.

Weiterführende Links zu anderen Seiten: www.emf-forschungsprogramm.de und www.icnirp.de

Link auf BfS Broschüre: http://www.bfs.de/de/bfs/publikationen/broschueren/elektromagnetische_felder/moderne_kommunikation/Forschung_fuer_sicheres_Telefonieren.pdf

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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) fasst in seiner aktuellen Broschüre aus 2013 die Ergebnisse wie folgt zusammen: „Die Ergebnisse des DMF [Deutsches Mobilfunk-Forschungsprogramms] haben die Kenntnislücken deutlich verringert und somit die Datenbasis für die Risikobewertung verbessert. Die Ergebnisse geben nach sorgfältiger Prüfung insgesamt keinen Anlass, die Schutzwirkung der bestehenden Grenzwerte in Zweifel zu ziehen“.

In Deutschland wurde zwischen 2002 und 2008 unter Federführung des Bundesumweltministeriums das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF) durchgeführt. Mit einem Gesamtbudget von 17 Millionen Euro förderte das Ministerium über 50 Studien zur Wirkung elektromagnetischer Felder.

Die Mobilfunknetzbetreiber beteiligten sich finanziell mit 8,5 Millionen Euro. Fachlich und administrativ wurde das Programm vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) umgesetzt. Die Mobilfunktechnik entwickelt sich ständig fort, und auch die Methoden und Möglichkeiten der Wissenschaft verändern sich. Deshalb sind weitere Forschungen sinnvoll und wichtig.

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Die elektromagnetischen Felder, die der Funk nutzt, dringen kaum in den Körper ein. Die einzige wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf Lebewesen ist ihre Wärmewirkung. Befindet sich ein Mensch in einem hochfrequenten elektromagnetischen Feld, entsteht mit zunehmender Stärke des Feldes in seinem Körper Wärme. In anderen Worten, die Energie hochfrequenter elektromagnetischer Felder wird im menschlichen Körper in Wärme umgewandelt. Man spricht deshalb auch von thermischen Effekten elektromagnetischer Felder.

Die physikalische Grundlage dieser thermischen Wirkung ist bekannt und unstrittig. Die geltenden Grenzwerte stellen sicher, dass die elektromagnetischen Felder des Funks so schwach sind, dass keine gesundheitsbeeinträchtigenden Temperaturerhöhungen des Gewebes verursacht werden können.

Im Fokus der aktuellen Forschung zu Mobilfunk und Gesundheit stehen biologische Wirkungen sehr schwacher, energiearmer elektromagnetischer Felder unterhalb der geltenden Grenzwerte. Die Existenz und gesundheitliche Relevanz dieser nichtthermischen Wirkung wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Verschiedene Expertengremien kommen basierend auf dem aktuellen Forschungsstand zum Schluss, dass es trotz umfangreicher Forschungsarbeiten keine belastbaren Hinweise für gesundheitsrelevante nichtthermische Wirkungen gibt.
Die Grenzwerte beruhen auf umfassenden Forschungserkenntnissen. Seit mehr als 50 Jahren untersucht die Wissenschaft – in Deutschland wie auch international – mögliche gesundheitliche Wirkungen elektromagnetischer Felder. Basierend auf dieser umfassenden Wissensbasis bewerten verschiedene anerkannte Expertengremien kontinuierlich die Forschung zu Mobilfunk und Gesundheit. Übereinstimmend kommen alle Fachgremien bis heute zum Schluss, dass die Grenzwerte die sichere Anwendung und Nutzung der Mobilfunktechnologie für alle gewährleisten.

Zu diesen Gremien zählen beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder die Internationale Strahlenschutzkommission (ICNIRP). Beide Gremien haben 2011 die sichere Nutzung des Mobilfunks bei Einhaltung der Grenzwerte erneut bestätigt. Zur gleichen Beurteilung kommt auch die Deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) im September 2011: „In Übereinstimmung mit anderen internationalen Gremien (ICNIRP 2009, WHO 2011) kann festgestellt werden, dass die den bestehenden Grenzwerten zugrundeliegenden Schutzkonzepte nicht in Frage gestellt sind.“.

In 2013 und 2014 haben auf nationaler Ebene anerkannte Expertengremien in Schweden, den Niederlanden und in Großbritannien die Gültigkeit der Grenzwertempfehlungen der ICNIRP erneut bestätigt. Dies bestätigt auch die Bundesregierung in ihrem Bericht aus dem Jahr 2013: Unter Berücksichtigung der aktuellen Forschungsergebnisse zu Mobilfunk und Gesundheit gewährleisten die in Deutschland gesetzlich verankerten Grenzwerte ausreichend Schutz.
Die Wirkung elektromagnetischer Felder auf den Menschen ist in den letzten Jahrzehnten gründlich erforscht worden. Eine umfassende Übersicht über die deutsche und internationale Forschung bietet das EMF-Portal der Universität Aachen. In dessen Datenbank sind bereits 17.765 wissenschaftliche Arbeiten erfasst (Stand 1.7.2013). Davon befassen sich 6.073 Studien ausschließlich mit Wirkungen hochfrequenter, auch gepulster Felder, wie sie der Mobilfunk verwendet. Bei 1.353 Studien werden beide Bereiche, Hoch-und Niederfrequenz, in derselben Publikation behandelt.

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