DFMG Deutsche Funkturm GmbH

Deutsche Funkturm

Deutsche Funkturm: Planung, Realisierung, Betrieb und Vermarktung von Antennenträgern.

Die Deutsche Funkturm ist ein Teil der Deutschen Telekom Gruppe und wurde im Jahre 2002 gegründet. In diesem Unternehmen hat die Deutsche Telekom alle ihre Aktivitäten rund um Funkstandorte gebündelt.
Mit ihren knapp 600 Mitarbeitern plant, realisiert, betreibt und vermarktet sie ein Portfolio von mehr als 23.000 Antennenstandorten für Mobilfunk, Richtfunk und Rundfunk.

Dieses Portfolio ist kontinuierlich über einen längeren Zeitraum gewachsen. Es begann in den 60er Jahren mit dem Aufbau von Standorten für Fernsehsender durch die Deutsche Bundespost (später Deutsche Telekom). Danach folgten Standorte für Richtfunkverbindungen und das C-Netz (zellulares, analoges Mobilfunknetz).

Die Deutsche Funkturm ist mit 10 Regionalvertretungen flächendeckend in Deutschland vertreten.
In Münster hat die Zentrale der Deutschen Funkturm ihren Sitz.

2002

  • Ausgründung der Deutschen Funkturm im Konzern der Deutschen Telekom und Fokussierung auf das Kerngeschäft einer "Tower Company".
  • Aufbau von neuen Organisationsstrukturen und Prozessabläufen.
  • Positionierung der Deutschen Funkturm als eigenständiges Unternehmen am deutschen Markt.

2003

Fernsehturm am Alexanderplatz
  • Ausbau der Infrastruktur für Mobilfunkanbieter.
  • Beginn der Umstellung von analogem auf digitales terrestrisches Fernsehen (DVB-T). Hierzu Auswechslung der Antennenspitze auf dem Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz.

2004

  • Ausbau der Infrastruktur für Mobilfunkanbieter.
  • Start von DVB-T im Westen und Norden Deutschlands.
  • Bundesweite Bereitstellung von Standorten für Ultra-High-Sites (UHS) der E-Plus

2005

ICE
  • Ausbau der Infrastruktur für Mobilfunkanbieter, insbesondere von Funkstandorten an ICE Strecken für T-Mobile.
  • Start von DVB-T in Hessen, Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt: Auswechslung der Antennenspitzen in Frankfurt, Nürnberg und München, sowie Bau von neuen Standorten für DVB-T in Leipzig und Halle.
  • Weltjugendtag in Köln: Bereitstellung von Funkstandorten zur Erhöhung der Kapazitäten und Sicherung der mobilen Kommunikation.
  • Einsteinjahr: Unterstützung eines Projektes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Projektion eines Einsteinzitates auf den Schaft des Berliner Fernsehturms.

2006

Berliner Fernsehturm als WM Fußball
  • Start von DVB-T im Südwesten Deutschlands: Auswechslung der Antennenspitze in Stuttgart.
  • Verkleidung der Kugel des Berliner Fernsehturm als WM Fußball.
  • Fußball WM 2006: Bereitstellung von DMB Standorten zur Übertragung von Fernsehen auf das Handy.

2007

  • Verdichtung von DVB-T, z.B. durch den neuen Standort mit 160 m Höhe in Magdeburg oder Auswechslung der Antennenspitze in Münster und auf dem Brocken.
  • Bereitstellung von mehr als 500 Standorten für O2-Germany.
  • Neuausrichtung der Organisation der Deutschen Funkturm mit Hinblick auf den Rückgang bei Standortneuerschließungen und Zuwachs der Betriebsaufgaben.

2008

  • Abschaltung der letzten analogen TV-Sender
  • Deutsche Funkturm schließt Digitalfunkvertrag. Deutsche Funkturm und die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) haben Mitte April einen Rahmenvertrag zur Nutzung von Funkstandorten geschlossen.
  • Pilotprojekt zur DSL-Versorgung ländlicher Regionen per Richtfunk

2009

Sprengung Gartow 20.08.2009
  • Sprengung der über 300 m hohen Funkmasten in Berlin Frohnau und Gartow an der Elbe
  • Bau des 250 m hohen Antennenträgers in Hamburg Höltigbaum
  • 40. Geburtstag des Berliner Fernsehturms. Ausstellung über Fernsehtürme in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main
  • Erhöhung der UMTS - Versorgung durch Erweiterung von Mobilfunkstandorten