DSL-Projekt
Die Breitbandversorgung in Deutschland wird in der Regel zunächst über Glasfaserkabel realisiert. In ländlichen Gebieten ist es manchmal sinnvoll, Richtfunk und im Anschlußbereich über Kupferleitungen des Telefonnetzes statt Glasfaserkabel zur DSL-Versorgung einzusetzen. Im DSL-Projekt arbeiten T-Home, Ericsson und die Deutsche Funkturm eng zusammen.
Die Richtfunktechnik ermöglicht es, DSL schnell und kostengünstig an einen zentralen Verteiler zu bringen, wo viele Teilnehmeranschlussleitungen zusammenlaufen. Von dieser Netzzweigungsstelle aus wird DSL dann über die vorhandene Telefonnetzinfrastruktur an die Haushalte verteilt.
Als erstes wurde die Ortschaft Ratzenried, Gemeinde Argenbühl im Allgäu angeschlossen. Ratzenried zählt 1.200 Einwohner und liegt zwischen Wangen und Leutkirch nahe der Autobahn A96. Für diese Gemeinde wurden bereits 230 DSL Anschlüsse mit einer Übertragungsrate von 16.000 kBits/s geplant und umgesetzt.
Aufgrund positiver Erfahrung mit diesem Projekt ist die Versorgung weiterer Kommunen und Gemeinden mit DSL über Richtfunk in Planung.
